FNR, 101 Studios

Komm auf die Researchers' Days! Samstag, 26. November von 10:00 bis 19:00 Uhr.

Am Samstag, 26. November dreht sich in der Rockhal wieder alles um die Wissenschaft: Durch praktische Workshops bringen die verschiedenen Forschungsinstitutionen den Besuchern die aktuellen Forschungsthemen in Luxemburg näher. Anfassen, Ausprobieren und Experimentieren sind ausdrücklich erwünscht: Hier erfährst Du, wie es ist, Forscher zu sein.

Wann?
  • Freitags, den 25. November ausschließlich für Sekundarschüler (8:30 bis 16:30 Uhr) und Unistudenten (12:00 bis 16:30 Uhr)*
  • Samstag, den 26. November für jeden! (10:00 – 19:00 Uhr)
Wo? Rockhal in Esch/Belval
Eintritt? Ist frei!
Mehr Informationen?

www.researchersdays.lu

 

* Dieses Jahr ist der Freitagnachmittag nicht nur für Sekundarschüler reserviert, sondern auch für Unistudenten. Studenten, die vorbei schauen bekommen ein gratis Getränk und einen Snack. (Studentenausweis deshalb nicht vergessen!)

Was erwartet Dich dieses Jahr auf den Researchers‘ Days?

Von Klimawandel, über neue Technologien bis zu Sozialwissenschaften; auf den Researchers‘ Days ist wieder eine ganze Bandbreite an Themen vertreten. Man muss also kein Science-Nerd sein, um etwas zu finden, das einen interessiert.

In mehr als 30 Workshops kannst Du…

  • Wie man einem Roboter-Hund Tricks beibringt
  • Wie es sich anfühlt, einen Moon Rover von der Erde aus zu steuern
  • Wie schnell Dein Gehirn ist und Deine Reaktionszeit testen
  • Durch Körpersignale eine Roboterhand steuern
  • Ob Wasser einen Hang hinauflaufen kann und dabei die Energien und ihre verschiedenen Formen kennenlernen

  • Deine DNA sichtbar machen und die der Mund-Bakterien
  • Bio-Plastik herstellen und eine eigene Schaumstoff-Waffel backen
  • Die Eigenschaften eines Materials anhand ihrer molekularen Struktur bestimmen und sie mit einer Materialprüfmaschine testen
  • Wie der Klimawandel, die Temperatur und der pH des Wassers die Korallenriffe und Meereslebewesen beeinflussen
  • Mit Mathematik die kürzeste und schnellste Route für einen Postboten finden

  • Mithilfe von künstlicher Intelligenz einen eigenen Snapchat Filter erstellen
  • Mit Minirobotern eine Mission erfüllen
  • Mit Mathematik die kürzeste und schnellste Route für einen Postboten finden
  • Murmelbahnen bauen und die verschiedenen Bewegungen der Kugeln testen
  • Bei einer Maker Challenge mitmachen und zum Beispiel mit einem Laserschneider arbeiten
  • Mit mathematischen Formen kreativ werden und Teil eines kollektiven Kunstwerkes werden

  • Wie verschiedene Makromoleküle unserer Nahrung unter dem Mikroskop aussehen
  • Wie Coronatests winzige Antigene identifizieren
  • Was Mikrowellen, Blitze und Klänge mit Wechselwirkungen von Wellen, Felder und Materie zu tun haben
  • Wie sich Covid-19 oder Verkehrsdaten in Musik verwandelt werden
  • Welche modernen Techniken es gibt, um Arten zu bestimmen

  • Im Science Labyrinth schnell mithilfe der Wissenschaft knifflige Aufgaben lösen
  • Versuchskaninchen in einem Escape Game sein und Theorien der Verhaltensökonomie kennenlernen
  • Versuchen, das beste Mondcamp zu bauen
  • Die Effekte des Klimawandels spielerisch entdecken
  • Elektronische Spiele kennenlernen, die entwickelt wurden, um sich mehr zu bewegen

  • Wie Energie aus der Umwelt „geerntet“ werden kann
  • Wie die neuen 5G-Technologien unsere Gesellschaft verändern können
  • Deine eigenen Körperwerte messen und lernen, wieso digitale Gesundheit und Präzisionsmedizin in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden
  • Die Basics des Programmierens lernen
  • Wie Deine persönlichen Erfahrungen Deine Wahrnehmung der Umwelt beeinflussen
  • Mithilfe von welchen Kräften und Systemen Pflanzen Wasser aufnehmen

Zwischen den vielen Aktionen und Workshops kannst Du Dir ein Getränk holen und in einem der Science Cafés vorbeischauen. Hier kannst Du Dich gemütlich mit Forschern über ihre Wissenschaft und Arbeit unterhalten. In den vier Science Cafés geht es um verschiedene Themen: Minoritäten in der Wissenschaft, Space-Forschung in Luxemburg, Wasser außerhalb unseres Planeten und Mathematik. Anders als die Workshops finden die Science Cafés nur an festgelegten Zeiten statt. Diese findest Du hier auf der Website: Programme (science.lu)

Was ist dieses Jahr besonders?

Mehr Platz für mehr Wissenschaft: die Researchers’ Days sind dieses Jahr noch größer! Nicht nur im Main Hall etwas los, sondern auch im Club der Rockhal. Dort gibt es dann auch gleich zwei Neuigkeiten: Das Science-Labyrinth und Esch22 Workshops.

Im Science-Labyrinth sind Schnelligkeit und Cleverness gefragt. Teilnehmer laufen alleine oder in Gruppen durch einen labyrinthartigen Tunnel, in dem sie in vier interaktiven Stationen und in kürzester Zeit wissenschaftliche Aufgaben lösen müssen. In den Esch22 Workshops dreht sich alles rund um Data Sonification, also die Produktion von Musik anhand von wissenschaftlichen Daten, die in Töne umgewandelt werden. Du kannst Dir zum Beispiel Data Sonification Projekte anhören (Wie hören sich Covid-19- oder Verkehrsdaten sich an?) aber auch selbst kreativ werden und Daten oder selbst gemalte Bilder sonifizieren.

Dieses Jahr dreht sich vieles ums Thema Space: Gleich drei Workshops und zwei Science Cafés widmen sich außerirdischen Fragen wie: Wie können wir Mond Rover steuern und damit eine Karte des Mondes erstellen? Wann bauen wir die ersten Mondstationen und werden wir den Mond dann als Sprungbrett für weitere Ziele benutzen? Wo gibt auf dem Mond überall Wasser und wie steht es um den Wettkampf von Space Ressourcen?

 

Einen Vorgeschmack der Researchers‘ Days gibt es am Samstag, 19. November in der Belle Étoile: Von 10 bis 18 Uhr findest Du dort einen Überraschungs-Workshop zum Staunen und selber Ausprobieren.

Die Idee hinter den Researchers‘ Days

Die Idee hinter den Researchers‘ Days ist, die Wissenschaft der Gesellschaft näherzubringen und zu zeigen, dass sie nicht nur kompliziert oder nur etwas für Nerds ist. Besonders die jüngeren Generationen – die Wissenschaftler von morgen- können hier einen direkten Einblick in die Welt der Forschung und die verschiedenen Forschungsinstitute in Luxemburg bekommen. Aus diesem Grund ist der erste Tag der Researchers‘ Days für Sekundar-Schüler und Uni-Studenten reserviert.

Gleichzeitig bieten die Researchers‘ Days den Forschern und Institutionen eine Plattform, um andere für ihre Forschung zu begeistern und mehr über ihre Arbeit als Wissenschaftler zu erzählen. Die Veranstaltung lebt davon, dass die Forscher das Event aktiv mitgestalten. 

Organisiert wird das ganze vom Fonds National de la Recherche (FNR), Hauptförderer der Forschungsaktivitäten in Luxemburg in Zusammenarbeit mit den Luxemburger Wissenschaftsinstituten.

Seit den ersten Researchers‘ Days – damals noch den „Researchers‘ Nights“-, die 2008 in einem Zelt auf der Place Guillaume stattgefunden haben, ist die Anzahl der beteiligten Institute und Organisationen stetig gestiegen. Besonders dieses Jahr, nachdem das Event wieder wie gewohnt stattfinden kann, wird sich ein großes Publikum erwartet.

Ein paar Eindrücke aus vorherigen Ausgaben

Autorin: Lucie Zeches (FNR)
Redaktion: Melanie Reuter, Sonia Ramos (FNR)
Fotos: FNR / Olivier Minaire

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